Jeder kann zur Energieautonomie beitragen.

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Fleischlos kochen

Fleisch und CO2

Warum möchten wir von Probier amol euch dazu anregen, über euren Fleischkonsum nachzudenken? Ganz einfach: weil Fleisch erheblich zur CO2-Bilanz beiträgt. Ein knappes Fünftel aller Treibhausgase (18%) stammt aus der Viehwirtschaft. Das ist mehr, als alle Autos, Laster, Schiffe und Flugzeuge zusammen emittieren (ca. 14%). Warum das so ist, erklärt dieser spannende Film aus der Reihe "WissensWerte Erklärfilme".

WissensWerte Fleisch und Nachhaltigkeit

Musst du deshalb zum Vegetarier werden?

Nein. Im Rahmen der Probier amol-Experimente, bei denen Ernährung Thema war, haben ein paar Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschlossen, ganz auf Fleisch zu verzichten. Manche konnten ihren Fleischkonsum nicht verändern. Die meisten aber haben für sich einen bewussteren Umgang mit Fleisch entdeckt und essen weniger, dafür aber besseres Fleisch aus nachhaltiger Produktion.

Praktische Alternativen

Fleisch als Bestandteil einer Hauptmahlzeit ist schmackhaft und bequem in der Zubereitung. Gute fleischlose Alternativen sind manchmal etwas aufwändiger. Im Web findest du jede Menge Blogs mit Rezepten ohne Fleisch. Willst du genau wissen, wie CO2-intensiv dein Mittag- oder Abendessen ist, findest du auf www.eaternity.ch Rezepte mit detaillierten Klimabilanzen.

 

Schaffst du es, drei Wochen lang bewusst weniger oder vielleicht sogar gar kein Fleisch zu essen? Fleisch bewusst einzukaufen (weniger und in Bio-Qualität)? Was hält dich davon ab? Nimm dir einen Anfang und ein Ende vor. Probier es einfach aus!
 

 

Im Downloadbereich findest du drei Rezepthefte mit Gerichten ganz ohne Fleisch. Und wie du zur klimafreundlichsten Fleischalternative - nämlich saisonalem Gemüse aus der Region - kommst, das kannst du hier nachlesen.

Fit, gesund und umweltbewusst

Elisabeth Föderler hat an einem Probier amol-Experiment "Klimafreundlich kochen" mitgemacht und ihre Prioritäten im Thema Ernährung neu geordnet. Dabei nimmt sie Anleihe an der Ernährung ihrer Großeltern. Die haben viel Gemüse und wenig Fleisch gegessen. Und was auf den Teller kam, war frisch aus dem Garten oder aus dem nahen Umfeld. Das war vor allem durch die Rahmenbedingungen vorgegeben. Heute ist das anders, und dennoch sollten wir uns ein bisschen rückbesinnen, meint Elisabeth. Die Probier amol-Geschichte von Elisabeth kannst du hier nachlesen.

"Heute haben wir selber Einfluss auf unsere Ernährung – und sollten uns daher auch wieder öfter über die Art und Weise Gedanken machen." Elisabeth Föderler, Scheidegg.

 

Elisabeth Föderler
Elisabeth Föderler hat ihre Ernährung fit, gesund und umweltbewusst gestaltet.