Jeder kann zur Energieautonomie beitragen.

Initiative zeigen, handeln und mitmachen.

So machen wir's

Angebote maßschneidern für die Zielgruppen

Einer der innovativen Aspekte des Projektes ist die sehr spezifische Aufbereitung für die Zielgruppen, die anhand konkreter Personae sorgfältig und klar beschrieben werden. Die vier Personae stammen aus den folgenden beiden Zielgruppen:

  • Midager (tendenziell mittleres Einkommenssegment, traditionsverwurzelt, Fokus auf Qualität statt Quantität, teilweise konsumkritisch, wenig von Konsumtrends geleitet)
  • Jungfamilien (mittleres und oberes Einkommenssegment, Familien mit jungen Kindern (bis Ende Volksschulalter), modern, experimentell, teilweise hedonistisch materialistischer Lebensstil, hohe Sensibilität gegenüber Umwelt und sozialen Aspekten, ausgeprägte Trendabhängigkeit)

 

Bestehende Netzwerke als Zugänge zu den Zielgruppen nutzen

Die Mitglieder dieser Zielgruppen erreichen wir über die Netzwerke, in denen sie sich aufhalten. Dies sind beispielsweise die Feuerwehr, der Gesangsverein, die Kinderspielgruppe, die Pfadfinder oder der lokale Sportverein, aber auch der lokale Arbeitgeber oder die Wohngemeinde.

Die ausgewählten Vermittler bieten nicht nur eine nutzbare Struktur (Kontaktstelle, Ansprechpersonen, Räumlichkeiten, regelmäßige Veranstaltungen, etc.) und einen institutionellen Rahmen (Funktionen, Zuständigkeiten, etc.). Sie sind auch Resonanzkörper zur Verstärkung und Verbreitung der Projektaktivitäten.

 

Vom Tun zum Wissen - die Experimente

Die meisten von uns wissen über den Klimawandel bescheid, viele kennen auch Handlungsmöglichkeiten. Allein die Umsetzung ist mitunter nicht so einfach. Obwohl wir gerade in den Bereichen Mobilität und Ernährung jeden Tag die Möglichkeit haben, Entscheidungen zu überdenken, hält uns der innere Schweinehund von Veränderungen ab. Im Rahmen der Experimente möchten wir in einem begrenzten Zeitraum die Möglichkeit bieten, gemeinsam mit Gleichgesinnten bewusst eingefahrene Routinen zu ändern. Uns interessiert dabei besonders, was Änderungen begünstigt und was sie hemmt.

Alle Experimente im Überblick findest du hier.

 

Dekoleiste

 

Kommunikation: bewährte Methoden, neue Inhalte, neue Ziele

Eine Hypothese im Projekt ist die begrenzte Möglichkeit, über klassisches Klimaschutz-Campaigning die Menschen tatsächlich zum Handeln zu bewegen. Wir drehen den Spieß um: erst ausprobieren, dann weiter erzählen. Dabei unterstützen wir die Teilnehmenden an den Experimenten in Form einer dezentralen und fein abgestimmten Kampagne. Sie startet im Frühsommer 2015 und stellt jene in den Vordergrund, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Rahmen von Probier amol erzählen und weitertragen möchten.

Mehr Infos zur Kampagne findest du hier.

 

Dekoleiste

 

Ausprobieren, reflektieren, evaluieren

Die Wirkung der Experimente und der Kommunikationsmaßnahmen kritisch zu reflektieren, ist ein zentrales Anliegen im Projekt. Darum - und weil wir vor allem anderen konkrete Ziele in Richtung CO2-Reduktion formuliert haben - ist das Monitoring des Projekts zentraler Bestandteil.

Wie das Monitoring im Detail aussieht, kannst du hier nachlesen.

 

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Für Detailfragen zu Methoden im Projekt kontaktierst du am besten unsere Projektleitung via projektleitung [at] probieramol.at (E-Mail) oder über das Kontaktformular.